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Der Einsatz von Trauertheorien und -modellen in Mediation und Supervision

18. Oktober 2016, 18:0020:00

frei

Einer akademischen Definition zufolge ist Trauer die Summe der „psychischen Reaktionen, die nach dem Verlust eines nahe stehenden Menschen durch dessen Tod auftreten können“. Dementsprechend hat sich die psychologische und psychotherapeutische Forschung überwiegend mit Trauer- und Verlusterfahrungen als Folge von Todesfällen beschäftigt.

Aber es gibt eine ganze Reihe von biografischen Ereignissen, die Verlusterfahrungen bedeuten und somit Trauer auslösen können, ohne gleich zum Tod zu führen: die Trennung vom Partner oder von der Partnerin, der Verlust von Freundinnen und Freunden aufgrund eines Umzugs, der Verlust eines Jobs, der Auszug der Kinder von zuhause und vieles mehr.

In diesem Jour Fixe gehen wir der Frage nach, inwieweit die Erkenntnisse der Trauerforschung, die verschiedenen Trauermodelle (z. B. nach Elisabeth Kübler-Ross, Verena Kast, J. William Worden oder Robert A. Neimeyer) und die Methoden der Trauerarbeit in Supervisions- oder Mediationssettings auch bei Verlusterfahrungen einsetzbar und nützlich sind, die nicht durch den Tod einer geliebten Person verursacht wurden.

Vortragende: Daniela Musiol

Details

Datum:
18. Oktober 2016
Zeit:
18:00–20:00
Eintritt:
frei

Veranstaltungsort

ARGE Bildungsmanagement
Friedstr. 23
Wien, Wien 1210 Österreich
Webseite:
www.bildungsmanagement.ac.at

Veranstalter

ARGE Bildungsmanagement
Webseite:
www.bildungsmanagement.ac.at